Auf gehts wieder zu unseren Tieren nach Rumänien! – Fortsetzung….

Weiter gehts mit den Besuchen und den Aufgaben….✈️

Kommt mit und begleitet weiter Martina und Claudia !

🟢 2. Tag in Tulcea 🟢

Auch auf Veneras Farm erwarten uns Fellnasen die uns schon lange begleiten. So leben in einem Hof-Teil Hunde, meist größere, die durch eigene Erlebnisse oder aber vorgelebte Ängste der Mütter, keine Nähe zulassen und den Weg in ein vertrautes Leben nicht gehen können. 😞 Hier dürfen sie „frei“ leben, genießen ab und zu Leckereien und wenn man sie nicht beachtet auch das Ablegen in der Nähe. Einmal zeigen wie zärtlich Hände streicheln können und wie schön Nähe sein kann…derzeit leider ein Traum, selbst nach vielen Versuchen.💔

Im vorderen Teil ein quirliges Durcheinander von kleineren Fellknäulen, älteren Nasen und Hunden die noch dabei sind langsame Schritte in Richtung Vertrautheit machen.🙃 Auch hier sind es mehr geworden seit dem Frühjahr…auch sie kommen nach und nach in unsere Bewerbung und in die Patensuche.

Veneras Samtpfoten haben wir natürlich auch Zeit gewidmet. Viele Kitten und Pflegepfoten, mit oft durch Menschenhand verursachte Verletzungen😪, sowie kuschelige große Katzen.

Doch was wäre ein Tierschutztag ohne Notfellies. Wenn ein 6 Wochen altes mutiges Hundemädchen versucht in einer Ruine die Welt zu erkunden und ein 4 Wochen alter Kater selbstbewusst auf der Hauptstraße spazieren geht, dann gibt das ein neues Dreamteam bei Venera.🩷🩵

🟢 3. Tag in Tulcea 🟢

Und heute ist 🐾❤️ **Welthundetag – ein Tag für all jene Seelen, die nicht vergessen werden dürfen.** ❤️🐾

Passend zum Welthundetag waren wir heute unterwegs, um mit Venera unsere Schützlinge zu besuchen. Zwei Pflegestellen von Venera, viele bewegende Begegnungen und ganz viel Herz für die Fellnasen. 🐕💕

🏡 Auf der ersten Pflegestelle darf eine Fellnase schon bald ihr Köfferchen packen! Nächste Woche geht es auf die große Reise nach Deutschland – in ein neues Leben, voller Hoffnung und der Chance auf ein eigenes Zuhause. 🍀🐾

Auf der zweiten Pflegestelle warteten Hunde auf uns, die ihren Gnadenplatz gefunden haben. Alte Seelen, medizinisch kaum oder gar nicht mehr vermittelbare Hunde und ängstliche Fellnasen, für die ein Umzug und ein neues Zuhause keine Option mehr sind. Sie dürfen hier einfach sein. Ankommen. Durchatmen. Geborgenheit spüren.

Ein riesengroßes Dankeschön an unsere treuen Paten, die mit ihrer Unterstützung dafür sorgen, dass das Futter für unsere Schützlinge gesichert ist. 🙏Denn auch ein Gnadenplatz bedeutet Verantwortung – jeden Tag, ein Leben lang.

🐶 Und dann ist da Sina.💓Unsere Neue im Rudel. Nachdem sie keines ihrer Welpen retten konnte, hat sie sich ihre Pflegestelle selbst ausgesucht. Vielleicht war es der Moment, in dem sie gespürt hat, dass sie hier erst einmal zur Ruhe kommen darf. Sina wird bald in die Vermittlung gehen. Sie ist eine süße Zaubermaus, die sich nichts sehnlicher wünscht als liebevolle Zuneigung und Menschen, die ihr zeigen, wie schön ein Hundeleben sein kann. 💗

Doch es gibt auch diese Momente, die einem das Herz schwer machen. 💔

Die Hunde vor dem Tor. Ihre sehnsüchtigen Blicke in den Hof. Die Hoffnung in ihren Augen. Der Hunger. Und dieser stille Wunsch, endlich gesehen zu werden, endlich umsorgt zu werden, endlich irgendwo dazuzugehören.😔😔

Man möchte sie alle hereinholen. Allen einen Platz schenken. Allen sagen: Du bist nicht vergessen. Du bist wertvoll.

Auf dem Weg fanden wir zwei Welpen auf der Straße. Trotz Platzproblemen konnten wir sie nicht einfach zurücklassen und nahmen sie mit zu Venera. Denn wie soll man an zwei hilflosen Leben vorbeigehen…🐾❤️ Kopf gehen Herz, Gefühl gegen Verstand…

🐈‍⬛ Am Nachmittag gehörte unsere Zeit den Samtpfoten auf Geaninas Katzenplatz.🐈

Bei den Samtpfoten ist es wie bei unseren Fellnasen: Nicht alle finden den Weg zurück in ein vertrautes Leben mit Menschen. Manche bleiben scheu und ängstlich, andere sind auf medizinische Hilfe und besondere Fürsorge angewiesen. Hier haben sie einen Zufluchtsort gefunden – einen Platz, an dem sie sein dürfen, wie sie sind.

Tierschutz bedeutet nicht nur, Tiere zu vermitteln. Tierschutz bedeutet auch, für jene da zu sein, die niemand möchte.Für die Alten. Für die Kranken. Für die Ängstlichen. Für die Unvermittelbaren. Für all jene, deren Weg vielleicht nie mehr in ein eigenes Zuhause führt, die aber trotzdem Liebe und Schutz verdienen. ❤️

Jedes gerettete Leben zählt. Jeder volle Napf zählt. Jede liebevolle Berührung zählt. Und jeder sichere Platz ist ein kleines Stück Frieden.

Und auch unterwegs sind wir nie ohne Futter im Auto. 🥹🐾 Wann immer wir auf unseren Wegen Straßentiere entdecken, halten wir Ausschau nach einer Möglichkeit, ihnen wenigstens den gröbsten Hunger zu nehmen. Ein voller Napf löst nicht all ihre Probleme, schenkt ihnen aber einen Moment der Erleichterung. Für uns vielleicht eine Kleinigkeit – für ein hungriges Tier manchmal so viel mehr. ❤️

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