Erfahrungsbericht Nelly

„Wir sind die neuen Leckerlieverteiler unserer Nelly.
Nach reiflicher Überlegung haben wir uns entschlossen einen Hund aus dem Tierschutz zu nehmen. Auf diversen anderen Seiten von verschiedenen Gruppen und Tierschutzvereinen hatten wir uns schon vom Herzen entschieden einen dort vorgestellten behinderten Hund zu nehmen. Aber irgendwie herrschte dort nur ein riesiges Durcheinander. Wir waren bereit 80 km zu fahren. Mehrmals wurde unser Treffen immer fadenscheinig abgesagt und weiter wurde uns nicht mehr geantwortet. Zwischenzeitlich hatte uns meine Tochter das Foto von Nelly gesendet von einer Seite im Internet. Dort haben wir uns dann alle Fotos angeschaut und waren hin und weg. Laut PAN wurde sie mit ihren Geschwistern und Mama im Feld gefunden. Ok, von PAN e.V. hatten wir noch nichts gehört, rufen wir da mal an…war ja auch der reinste Zuckerschock die Maus. Siehe da, zwei Dörfer weiter war die Maus auf der Pflegestelle. Angerufen….Termin….getroffen…. verliebt!! Wir sind dann mit Jessy (der Pflegemama) spazieren gegangen. Für uns stand fest…die Süße oder keine. Aber da war ja noch ein anderer Interessent. Jedenfalls waren wir froh als Jessy dann zu uns kam, um das Umfeld zu begutachten. Mängel gab es keine. Aber Zusage auch noch nicht… Warten. Warten. Und da kam die Nachricht alles gut ihr dürft die Nelly nehmen. Der Schutzvertag wurde dann korrekt ausgefüllt, alle Bescheinigungen auch vom Vermieter ganz schnell besorgt. Schutzgebühr bezahlt. Dann haben wir uns nochmal getroffen und haben Leine und Sicherheitsgeschirr geholt. Natürlich mit Anprobe. Zwei Tage später war unsere Nellymaus bei uns .Wir bereuen keinen Tag. Wir haben unseren Seelenhund. Auch wenn der Anfang für Wolfgang nicht einfach war, im Grunde ist sie ein Frauenhund. Immer noch. Bei Wolfgang ist das jetzt gut. Nur wenn Besuch kommt haben es Männer schwer. Sie ist dann sehr aufgeregt. Brummelt und bellt dann vor lauter… Was wollt ihr hier? Zwar nur kurz, aber sie macht es. Bei weiblichen Besuchern wird sich gefreut wie Hulle, bei Kindern sowieso. Aber ihre Angst und Unsicherheit bei unbekannten Sachen ist ganz selten noch zu spüren. Sie ist die größte Schmusebacke, die ich kenne.

Für uns ist dieser Tierschutzverein sehr korrekt und gewissenhaft. Mittlerweile sind wir noch als Futterpaten und bei den Helferlein aktiv. Wir wissen, dass dort alles an der richtigen Stelle ankommt.“

Liebe Grüße, Ute Clemens-Dräger und Wolfgang Müller
Und natürlich NELLY