Erfahrungsbericht Balu

„Balu haben wir von einer Pflegestelle aus Deutschland adoptiert. Im Vorfeld hatten wir bereits erste Bilder von ihm im Facebookalbum von PAN gesehen und uns direkt in die kleine Fellnase verliebt. Er wurde als Welpe mutterseelenalleine vom PAN-Team im Schnee von Rumänien gefunden. Wir haben ihn auf der Pflegestelle in Düsseldorf besucht und für uns war sofort klar, dass wir dieses tapsige und freche Fellknäuel adoptieren möchten. Im Anschluss erhielten wir einen Fragebogen per Email, um die Eckdaten abzugleichen. Von unserem Vermieter wurde eine Hundehaltergenehmigung eingeholt. Gleiches galt für den Arbeitgeber, da Balu ebenfalls einen klassischen nine-to-five Job „ausüben“ würde. Da es jedoch bereits eine Interessentin für Balu gab, mussten alle Register gezogen werden. Ein „Motivationsschreiben“ musste her, warum Balu perfekt zu uns passt und dass wir ihm ein glückliches „Für-immer-Zuhause“ schenken können. Alle Unterlagen haben wir noch am selben Tag an PAN zurückgesendet. Ein paar Tage später vereinbarten wir mit einer der PAN-Mitglieder einen Vor-Ort-Termin zur Vorkontrolle in unserem Zuhause. Letzte Unklarheiten und Fragen wurden geklärt und wir wurden begutachtet, ob es Balu bei uns gut haben würde. Ein paar Tage später dann die freudige Kunde: Balu zieht ein! Nachdem wir die notwendige Schutzgebühr an PAN überwiesen hatte, konnten wir Balu eine Woche später bei der Pflegestelle abholen. PAN bat uns darum, dass er in den ersten Wochen noch einen GPS-Tracker tragen solle, falls er doch einmal ausbüchsen sollte. Unser kleiner Sportsfreund hat sich super schnell eingewöhnt. Er liebt es zu spielen und zu rennen und mit Artgenossen zu toben. Er bellt nicht und fährt ohne Probleme Auto, Bahn und läuft am Fahrrad. Natürlich war er in den ersten Tagen etwas zurückhaltend. Dies hat sich jedoch schnell gelegt. Tiere bedeuten Verantwortung! Man sollte sich daher im Vorfeld immer fragen, ob man dem neuen Mitbewohner auch wirklich ein artgerechtes Leben bieten kann. So ein kleiner Engel stellt den bekannten ruhigen Alltag ordentlich auf den Kopf. Man sollte diese Entscheidung daher nicht leichtfertig treffen. Wenn man sich jedoch bewusst dafür entscheidet und dieser Verantwortung gerecht werden kann, dann bekommt man einen riesigen Haufen Liebe, Zuneigung, Vertrauen und Respekt geschenkt.
Unser kleiner Fratz ist mittlerweile fast zwei Jahre alt und ein stolzer Mann, der weiß, wie er uns mit seinem süßen Blick ganz schnell um den Finger wickeln kann.“

Vicky & Christian mit Balu